HYGIENEPLAN „SPORT IM PARK 2021“

gemäß der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 14.05.2021

Mit Inkrafttreten der Achten Änderungsverordnung zur Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 04.06.2021 ist die Durchführung von „Sport im Park“ mit dem hier vorliegenden Schutz- und Hygienekonzept (§ 6) unter folgenden Bedingungen möglich:

  1. „Sport im Park“-Angebote dürfen bei Einhaltung der folgenden Punkte ohne Einschränkung der Gruppengröße stattfinden. Erwachsene Teilnehmende müssen vor Beginn des jeweiligen Angebots einen Nachweis über Berechtigung zur Teilnahme erbringen.

  2. die Verantwortlichen des jeweiligen Angebots (Übungsleitungen) sind verpflichtet vor Beginn des Angebots
    1. die Einhaltung der Testpflicht zu kontrollieren sowie
    2. die Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes sicherzustellen und insbesondere
    3. die Anwesenheitsdokumentation zu führen

  3. zu 1. Testpflicht:
    - Den Übungsleitungen muss eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis eines innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführten Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests oder PCR-Tests vorgelegt werden, wobei mindestens zu erkennen sein muss:
    (a) das Datum und die Uhrzeit der Durchführung des Tests,
    (b) der Name der getesteten Person und
    (c) die Stelle, welche den Test durchgeführt hat
    - ausgenommen sind
    (a) Teilnehmende, die im Rahmen des Schulbesuchs getestet werden
    (b) geimpfte Personen, deren letzte erforderliche Impfung min. 14 Tage zurückliegt
    (c) genesene Personen, die ein min. 28 Tage und max. 6 Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis nachweisen können
    (d) genesene Personen, die ein mehr als sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis nachweisen können und die mindestens eine Impfung erhalten haben, die min. 14 Tage zurückliegt

  4. zu 2. Schutz- und Hygienekonzept:
    - Die Übungsleitungen markieren eine große Durchführungsfläche, die das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen den Teilnehmenden während des Angebots gewährleistet.
    - Die Übungsleitungen tragen dafür Sorge, dass ankommende Teilnehmende bis zum Einnehmen ihres Platzes innerhalb der markierten Fläche sowie bis nach der individuell erfolgten Anwesenheitsdokumentation eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
    - Die Übungsleitungen unterbrechen das Angebot, wenn weitere Teilnehmende nach Beginn einsteigen möchten und kommen zunächst den zuvor genannten Pflichten nach, bevor das Angebot fortgesetzt wird.
    - Die Übungsleitungen unterbrechen das Angebot, wenn Personen in den markierten Bereich der Teilnehmenden kommen oder sich angliedern wollen und weisen auf die verbindliche Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts hin; mit einem großzügigen Abstand zur Gruppe (> 20 m) kann der Eindruck der „Gruppenzugehörigkeit“ unterbunden werden und die Übungsleitungen schützen sich vor „Verantwortungsübernahme“.
    - Bei wiederholter Nicht-Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts einschließlich Abstandsregelungen durch die Teilnehmenden können die Übungsleitungen das Angebot abbrechen.
    - Die Übungsleitungen stellen sicher, dass keine Sportgeräte oder andere Ausstattung unter den Teilnehmenden weitergegeben werden; gereinigte bzw. desinfizierte Gegenstände dürfen von den Übungsleitungen an die Teilnehmenden individuell und ohne Weitergabe an Dritte ausgehändigt werden.

  5. zu 3. Anwesenheitsdokumentation:
    - Die Übungsleitungen sind verpflichtet, eine Anwesenheitsdokumentation zu führen, die der Kontaktnachverfolgung dient und folgende Elemente aufweist:
    • Vor- und Familienname
    • Telefonnummer
    • Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes
    • vollständige Anschrift und E-Mail-Adresse
    • Anwesenheitszeit (zu vernachlässigen bei fester Angebotsdauer)
    - Digitale Anwendungen dürfen genutzt werden und bei Einverständnis der Teilnehmenden und Beinhaltung der zuvor genannten Elemente die schriftliche Anwesenheitsdokumentation ersetzen; vor Ort muss jedoch die Möglichkeit der schriftlichen Dokumentation gesichert sein.
    - Die Anwesenheitsdokumentation ist für die Dauer von 4 Wochen und geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren bzw. zu speichern, danach ist sie zu vernichten bzw. zu löschen.
    - Die Übungsleitungen haben anwesenden Personen, die unvollständige oder offensichtlich falsche Angaben machen, den Zutritt oder den weiteren Verbleib zu untersagen.

© (c) iStockphoto - Nikada
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